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Erfolgsfaktoren Homeoffice

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie wird das Homeoffice auch das Jahr 2021 prägen. Um die Produktivität im Homeoffice zu optimieren, haben wir rückblickend auf 2020 drei Erfolgsfaktoren abgegrenzt. Eine fehlerfrei funktionierende Infrastruktur wie die Arconda Hosted Cloud oder auch Ihre eigene Systemtechnik wird vorausgesetzt, um Kommunikation, Applikationen und Daten via Cloud und Filesharing am Heimarbeitsplatz zu liefern.  

Meta-Kommunikation 

Im Homeoffice verändert sich die ursprüngliche Kommunikationsweise hin zu einer sog. Meta-Kommunikation. Die Mitarbeiter kommunizieren nicht mehr en passant bzw. im Vorbeigehen, weshalb Reflexion wesentlich wird. Kommunikation läuft zu einem größeren Teil nicht mehr als persönliches Gespräch ab, sondern liegt in schriftlicher Form vor – eine analytische Betrachtung des Gesprächsverlaufs wird in der anschließenden Reflektion vereinfacht. Chat-Funktionen von 3CX oder dem inzwischen weit verbreiteten Teams fördern die Meta-Kommunikation. 

Zielorientierte Gruppenführung 

Die Vergabe von Aufgaben und die ständige Überprüfung von Projektschritten kann im Homeoffice nicht wie gewohnt erfolgen. Im Homeoffice ist eine vorwiegend zielorientierte Gruppenführung erforderlich. Es müssen mehr Entscheidungen delegiert werden, um die Mitarbeiter zu mehr Eigeninitiative zu bewegen. Der Fokus muss zwangsläufig eher auf dem Ergebnis als auf dem Arbeitsablauf liegen. 

Asynchrone Zusammenarbeit 

Stundenlange Meeting mit schlechter Produktivität und gutem Kaffee gehören der Vergangenheit an. Es ist auch nicht zielführend, diese 1:1 in Videokonferenzen nachzubilden, die ein noch höheres Maß an Disziplin und Eigeninitiative erfordern. Im Hinblick auf die Produktivität ist es empfehlenswert, optimale technische Voraussetzungen für eine asynchrone Zusammenarbeit bzw. Kollaboration zu schaffen. Eine integrierte Cloudinfrastruktur wie die Hosted Cloud Arconda bietet  technisch mit 2-Faktor Authentifizierung, Remote-Apps, Remotedesktop-Konfigurationen, einem adäquaten Datenschutz und höchster Datensicherheit als auch -verfügbarkeit die erforderliche Plattform. Zusätzlich müssen die Mitarbeiter im Homeoffice eine geeignete Betreuung erfahren, um den reibungslosen Ablauf der Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen. Es ist festzustellen, dass die auf den vermehrten Einsatz von IT-Systemen basierende asynchrone Zusammenarbeit wesentlich höhere Anforderung an die Infrastruktur unserer Kunden stellt. 

Es zeichnet sich ab, dass ein Teil der aktuellen Entwicklungen im Bereich Home- oder Mobile-Office zu einer Verbesserung der Arbeitssituation und Produktivität führt. Unabhängig von der einschlägigen flankierenden Gesetzgebung versprechen Investitionen in diesem Bereich eine vergleichsweise gute langfristige Produktivitätssteigerung. 

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Alle Unternehmen

Leistungsabrechnung: Nacht- und Feiertagszuschläge

Vorbehaltlich abweichender vertraglicher Vereinbarungen erfolgt die Leistungsabrechnung der Arconda Systems AG gem. den nachstehend angeführten Konditionen, die der besonderen persönlichen Belastung unserer Serviceteams durch Services außerhalb der üblichen Arbeitszeiten Rechnung tragen:

  • Die Abrechnung von Leistungen erfolgt in 15 min-Schritten je angefangener 15 min.
  • Für Nachtarbeiten in den Zeiten von 20:00 bis 07:00 wird ein Aufschlag von 50 % erhoben
  • Für Arbeiten an Samstagen wird ein Aufschlag von 50 % erhoben
  • Für Arbeiten an Sonn- und Feiertagen am jeweiligen Standort der Arconds Systems AG wird ein Aufschlagssatz von 100% erhoben

Die Abrechnung der jeweiligen Aufschlagssätze erfolgt durch separate Artikel und geeignete Abgrenzungen in unseren Serviceaufträgen, wodurch sich die erforderliche Transparenz einstellt.

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Alle Systemtechnik VoIP und 3CX

WLAN ohne Neuverkabelung – „Ethernet over Twisted Pair“

Die Ausleuchtung einer Liegenschaft mit WLAN ist heutzutage keine Herausforderung mehr, sofern eine strukturierte Netzwerkverkabelung vom Typ CAT5, CAT6 oder CAT7 vorliegt, die eine Datenübertragung von bis zu 10 Mbit/s zulässt. Die WLAN-Access Points können in diesem Fall direkt mittels RJ45-Stecker an die vorhandenen Netzwerkdosen angeschlossen werden.

Wenn hingegen in einer Liegenschaft WLAN bereitgestellt werden soll, in der keine strukturierte Netzwerkverkabelung vorhanden ist, dann verbleiben nur zwei Möglichkeiten: Kostenintensive Neuverkabelung oder Nutzung einer ggf. vorhandenen Altverkabelung.

Oftmals existiert zumindest eine Telefonverkabelung – der sog. Klingeldraht, über den seinerzeit die analogen Telefone mit der Telefonanlage verbunden waren. Dieser Klingeldraht, der technisch mindestens aus zwei verdrillten und nicht abgeschirmten Kabeln besteht – wird als Twisted Pair bezeichnet.

Dieser Klingeldraht wird bei der Technik „Ethernet over Twisted Pair“ verwendet, um die physische Schicht der Netzwerkverkabelung herzustellen.

Dank hochentwickelter Transmitter und Receiver werden Übertragungsbandbreiten von 100 Mbit/s – 300 Mbit/s realisiert. Die Technik ist damit noch nicht ausgereizt und wird ständig weiterentwickelt – aktuell sind Bandbreiten von 600 Mbit/s angekündigt. Die maximal einsetzbare Kabellänge variiert herstellerspezifisch zwischen 300 und 400 m und ist damit herkömmlicher CAT5/6/7-Verkabelung überlegen und auch für größere Gebäude (ohne zwischengeschaltete) Switche ausreichend.

Nachdem dann an jedem Endpunkt der alten Telefonverkabelung via „Ethernet over Twisted Pair“ ein WLAN-Access-Point mit jeweils 100 Mbit/s – 300 Mbit/s Datendurchsatz versorgt werden kann, stellt sich die Frage, wie WLAN-Access-Points oder auch Funkzellen VoIP-basierter DECT-Funknetze mit Strom versorgt werden können. 

„Ethernet over Twisted Pair“ unterstützt PoE – Power over Ethernet. Abhängig von den Transmittern können bis zu 20 W bereitgestellt werden, die eine oder auch zwei aktive Netzwerkkomponenten wie einen Access-Point und eine DECT-Funkzelle zusätzlich mit Strom versorgen.

„Ethernet over Twisted Pair“ ist eine ökonomische Möglichkeit, die vorhandene Telefonverkabelung als Plattform für eine Netzwerkverkabelung zu nutzen, ohne Neuverkabelung, ohne Betriebsbeeinträchtigungen und damit auch zeitnah implementierbar.

Neben „Twisted Pair over Ethernet“ können abhängig von Ihrer aktuellen Verkabelungssituation und Anforderungsdefinition auch alternative Techniken wie VDSL oder Ethernet over Coax (EOC) in Betracht kommen, um größere Bandbreite oder weitere Entfernung zu überbrücken. 

Wir nutzen jede vorhandene Verkabelung – sprechen Sie uns an!

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Alle VoIP und 3CX

Solides Einstiegstelelefon Yealink SIP T53

Zukünftig wird das Yealink T53 die Rolle des von uns empfohlenen SIP-Einstiegstelefones übernehmen. Mit einer USB 2.0 und einer Bluetooth-Schnittstelle sowie einer RJ9 Steckverbindung ist das auf einem Linux-Betriebssystem basierende Yealink T53 bestens für den Betrieb von verschiedensten schnurgebundenen und schnurlosen Headsets geeignet. Die Stromversorgung erfolgt über ein optionales Netzteil oder über das Netzwerkkabel via PoE (Power over Ethernet). Mit einem eingebauten 1 Gbit/s Switch kann das Telefon bei Bedarf zwischen Netzwerkdose und PC geschaltet werden.

Das sog. „Accustic Sound Shield“ sorgt für eine wesentliche Reduzierung der Umgebungsgeräusche, die über ein zweites Mikrophone parallel zum Telefonat erfasst und auf diese Weise herausgerechnet werden können. Das regelbare „Accustic Sound Shield“ unterdrückt in seiner stärksten Regelstufe nahezu alle Geräuschquellen, die mehr als 20 cm von dem Yealink T53 entfernt sind – auf diese Weise ist das elegante Tischtelefon ideal in offenen bzw. größeren Büros einzusetzen.

Das YealinkT53 ist mit bis zu 3 Tastenfelderweiterungen vom Typ EXP50 (Datenblatt hier) erweiterbar, wodurch sich zusätzlich 180 Zielwahltasten ergeben.

Weitere Daten und technische Spezifikationen finden Sie um Datenblatt, das hier zum Download bereitsteht.

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Alle VoIP und 3CX

Yealink EXP40 und EXP50 – Ein Knopf für jede Nebenstelle

In konventionellen Telefonanlagen bieten Erweiterungstastenfelder in der Telefonvermittlung oftmals die Möglichkeit, 200 oder mehr Nebenstellen bzw. Zielwahlnummern mit einem Tastendruck direkt anzurufen bzw. zu vermitteln. 

Diese Funktionalität wird über moderne Kommunikationssysteme wie das hochentwickelte Softphone der 3CX-VoIP-Telefonanlage adäquat bereitgestellt – nichtsdestotrotz wünschen viele Mitarbeiter große und intuitiv bedienbare Erweiterungstastenfelder, um schnell und ohne den PC agieren zu können.

Mit den Tastenfelderweiterungen Yealink EXP50 und Yealink EXP40  besteht die Möglichkeit, die Telefone der Yealink 4.X und 5.X-Baureihen entsprechend funktional zu erweitern.

Beide Tastenfelderweiterungen bieten 20 Tasten, die im Falle des EXP40 doppelt und bei dem EXP50 sogar dreifach umgeschaltet werden können.

Mit einer Leistungsaufnahme von 1,2-1,5 W (EXP50) können 2 Erweiterungsmodule an einem PoE-Anschluss betrieben werden – darüber hinaus sind konventionelle Netzteile zur Stromversorgung erforderlich.

Das EXP40 kann 6-fach angebaut werden, wodurch die 240 zusätzliche Direktwahl ergeben, das EXP50 kann maximal 3-fach eingesetzt werden, wodurch sich hier 180 Direktwahlen ergeben.

Mehr Infos finden Sie in den entsprechenden Produktdatenblättern im Dokumentebereich.

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Alle VoIP und 3CX

Löschkonzept für das 3CX-Kommunikationssystem

Die Umsetzung eines Löschkonzeptes für Ihr 3CX-Kommunikationssystem ist eine wichtiger Baustein bei dem DSVGO-konformen Betrieb eines 3CX-Systems. In einem Multi-Channel Kommunikationssystem wie der 3CX, welches für eine Verbesserung der Kollaboration entwickelt wurde, fallen zahlreiche personenbezogene Daten an.

In unserem Download-Bereich können Sie hier ein Löschkonzept als PDF-Exemplar abrufen. Dieses Löschkonzept ist betreiberspezifisch auszufüllen und anschließend durch administrative Maßnahmen und operative Tätigkeiten umzusetzen.

Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie dieses Dokumentat im Format MS Word bereitgestellt bekommen möchte oder Sie einen technischen oder datenschutzrechtlichen Beratungsbedarf haben.

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Snom M900 Outdoor – DECT-Funkzelle für den Außenbereich

SNOM erweitert seine Produktpalette um eine Funkzelle für den Aussenbereich, die nach dem Schutzart IP55 vor Staub in schädigender Menge und gegen Strahlwasser aus einem beliebigen Winkel geschützt ist. Das Gehäuse ist stoßfest nach IK08 und hält damit dem Aufprall eines Freifallhammers mit einem Gewicht von 5 kg aus einer Freifallhöhe von 20 cm stand.

Das Gehäuse besteht aus witterungs- und UV-beständigem Kunststoff , welche sich einfach an Wänden, Decken und Masten anbringen. Mit einer Funkreichweite von 300 Metern im Freien und 50 Metern in Innenräumen ist es kompatibel mit den Handsets M25, M65, M70, M80, M85 sowie M90.

Mit einem Temperaturbereich von -20°C bis 60°C deckt es die Betriebsbedingungen in Mitteleuropa hervorragend ab.Für den Kunden wird die Installation separater Gehäuse entbehrlich wodurch die Problemkreise Dichtigkeit und Kondenswasser bei geringerem Installationsaufwand entfallen.

Selbstverständlich unterstützt die 3CX-Telefonanlage auch das SNOM M900 Outdoor vollumfänglich.

Weitere Details im Datenblatt: Hier klicken

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Alle Systemtechnik VoIP und 3CX

Digitalpakt Schule: WLAN und 3CX-Telefonanlage für die Grundschulen Sparrieshoop und Lutzhorn

Die Arconda Systems AG schafft eine leistungsfähige IP-Infrastruktur für die Zukunft der Grundschulen Sparrieshoop und Lutzhorn.

Das von der Gemeinde Klein Offenseth-Sparrieshoop gesteuerte Projekt basiert auf einer Absicherung der Internet-Anbindung mit modernen UTM-Firewalls. Am beiden Standorten kommt zukünftig eine zentrale 3CX VoIP-TK-Anlage zum Einsatz, wodurch sich Synergien und Einsparungspotentiale ergeben. Besonderer Bedeutung kommt der hochmodernen WLAN-Ausleuchtung der Gebäudeensemble mit Komponenten des amerikanischen Netzwerkausrüsters Unifi Ubiquiti zu, mit der zukünftig schnelle und sichere WLAN-Verbindungen gegeben sind.

Im Projektrahmen wurden zudem von unserem Subunternehmer, der Otto Weich Brandmeldetechnik GmbH aus Elmshorn, bedarfsgerecht Elektroarbeiten zur Ergänzung und Ertüchtigung des Stromnetzes vorgenommen.

Die Anstrengungen der Gemeinde Klein Offenseth-Sparrieshoop wurden in den “Elmshorner Nachrichten” der Samstags-Ausgabe vom 24.04.20 gewürdigt – Motto: „Digital auf dem neuesten Stand“. Die Schulleiterin Frau C. Ringstetter-Franz ist erfreut, „dass wir jetzt überall ein richtig gutes WLAN haben“, das „in jedem Klassenraum und sogar in der Mensa und Mehrzweckraum genutzt werden“ kann.

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Alle VoIP und 3CX

3CX App auch für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen nutzbar

Die 3CX App lässt sich auf dem iPhone dank der umfangeich in iOS integrierten Accessibility-Funktionen auch von Personen mit eingeschränktem Sehvermögen nutzen. 

Neben Funktionen wie Farbfiltern oder Vergrößerungslupen, bietet Apple seinen körperlich beeinträchtigten Kunden auch die Bedienungshilfe „VoiceOver“ an. 

Es handelt sich um eine Screenreader Software, welche Blinden und Personen mit eingeschränkten Sehvermögen den problemlosen Umgang mit einem elektronischen Gerät (iPhone, iPad, etc.) ermöglicht. Die Funktionsweise von „VoiceOver“ ist benutzerfreundlich und einfach anzugewöhnen. Es muss lediglich im Kontrollzentrum aktiviert werden, wobei gleichzeitig eine kurze Einweisung folgt.

Jedes Zeichen auf dem Display des Geräts wird nach einer einfachen Berührung vom „VoiceOver“ vorgelesen, sodass dem Benutzer beschrieben wird, was er am Gerät vornimmt. Eine doppelte Berührung löst die Ausführung eines Befehls aus. Sprechtempo, wie auch Tonhöhe sind dabei in den Einstellungen individuell regulierbar.

Die Funktion ist kompatibel zur 3CX-App, wodurch die standortunabhängige Nebenstelle der 3CX-Telefonanlage ebenfalls für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen nutzbar ist.

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Deutschlandweiter Verkaufstopp für Lenovo

Der weltgrößte chinesische PC-Hersteller Lenovo hat fast alle seine Produkte von der eigenen Website entfernt. Laptops, Smartphones oder Tablets sind im deutschen Onlineshop nicht mehr aufzufinden.

Hintergrund des Verkausstopps ist eine einstweilige Verfügung die am 30. September von einem Münchener Gericht verhängt wurde, welche Lenovo den Verauf aller Produkte unetersagt, die Videos mit dem Codec H.264 en- oder dekodieren können

Auslöser sind die finnischen Patente an der von Nokia selbstentwickelten Technologie zur Videokomprimierung (H.264), welche von Lenovo laut Nokia verletzen wurden.
Trotz der Verwendung des Video-Kompressionsstandards zahle Lenovo keine Lizenzgebühren. Lenovo streitet die Anschuldigungen ab und spricht von unfairen Preisen und diskriminierenden Bedingungen. Sollte das Verkaufsverbot aufgehoben werden, muss Nokia für den finanziellen Schaden Lenovos aufkommen.

Ein Ende des deutschlandweiten Verkaufsstopps bleibt unbekannt.
Im Gegenteil verschlimmert sich die Lage für Lenovo wohlmöglich, da auch in Brasilien, Indien und in den USA Gerichte mit dem Fall beschäftigt sind.