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Aktuelles

12.02.2019

VoIP bei Stromausfall

 

Der Umstieg auf die neue VoIP-Telefonie hat viele Vorteile mit sich gebracht. Doch wie verhält sich die neue Technologie im Fall eines Stromausfalls?

Im früheren analogen Telefonnetz wurden die Leitungen unabhängig vom häuslichen Stromnetz mit Spannung versorgt. Dies gewährleistete bei einem Stromausfall die Erreichbarkeit und damit die Möglichkeit Notrufe abzusetzen. Bei der IP-Telefonie offenbart sich in diesem Punkt eine Schwäche, denn sie ist von einer funktionierenden Internetanbindung – und damit von der allgemeinen Stromversorgung abhängig.

Glücklicherweise stellen Stromausfälle in Deutschland eine absolute Ausnahme dar und sind in der Regel lokal auf wenige Stunden begrenzt. Im Jahr 2017 lag die Nichtverfügbarkeit von elektrischer Energie laut Bundesnetzagentur bei lediglich 15 Minuten.

Nichtsdestotrotz kann es je nach Bereich sinnvoll sein, Vorkehrungen für einen Stromausfall zu treffen um ggf. die Telefonfunktion aufrechterhalten zu können. Hierbei muss unterschieden werden, ob der Stromausfall das gesamte Areal, oder nur das Gebäude betrifft. Um bei einem Stromausfall im Gebäude weiterhin erreichbar zu sein, muss die notwendige Infrastruktur wie Router, Modem, Switch, Telefone und Telefonanlage über eine Notstromversorgung inkl. USV (Gerät für die unterbrechungsfreie Stromversorgung) mit leistungsfähigem Energiespeicher abgesichert sein.

Betrifft der Ausfall allerdings das gesamte Areal und damit die Infrastruktur des Netzbetreibers, hilft eine eigene Stromversorgung nicht weiter. In diesen Fällen ist es hilfreich, wenn die Telefonanlage in einem externen Rechenzentrum, das außerhalb des betroffenen Areals liegt, betrieben wird. Es ist dann u.U. möglich, die Anlage weiterhin mittels mobilen Endgeräten über das Mobilfunknetz zu nutzen, sofern die Sendemasten vom Netzbetreiber mit Notstrom versorgt werden.

 
15.01.2019

Patient hilft Arzt: Rellinger Arztpraxis wieder telefonisch erreichbar.

 

Plötzlich nicht mehr telefonisch erreichbar zu sein ist für jeden Dienstleister eine Horrorvorstellung. Dem Rellinger Arzt Dr. Kay Meschke ist genau dies passiert. Nachdem sein Telefonanbieter einen neuen Router bereitgestellt und den Anschluss der Praxis auf IP-Telefonie umgestellt hat, hörten Anrufer die Durchsage, dass der Angerufene nicht erreichbar sei. Der Anschluss seiner Praxis war zudem ständig besetzt, obwohl niemand auf der Leitung telefoniert hat.

Obwohl mehrfach kontaktiert, tat der Telefonanbieter nichts, um den Missstand zu beheben und berief sich darauf, dass keine Störung der Leitung vorliege. Auch eine Sonderkündigung des Vertrages lehnte der Anbieter ab. Erst als das Hamburger Abendblatt auf den Fall aufmerksam wurde und die Pressestelle des Anbieters kontaktierte, schickte dieser einen Techniker, der das Problem allerdings nicht lösen konnte.

Wir wurden durch Zufall über den im Hamburger Abendblatt erschienenen Artikel auf den Missstand aufmerksam und kontaktierten den betroffenen und uns persönlich bekannten Arzt und schickten einen Mitarbeiter vorbei, der das Problem in weniger als einer Stunde ausfindig machen und beheben konnte. „Schuld“ war in diesem Fall ein fehlerhaft programmiertes Modem gewesen.

Die Schwierigkeiten, die mit dem Umstieg auf IP-Telefonie einhergehen, sind kein Einzelfall. Der betroffene Arzt wusste von vielen Patienten zu berichten, die sich ebenfalls seit der Umstellung auf IP-Telefonie mit Telefonproblemen konfrontiert sehen. Es bleibt zu hoffen, dass extreme Fälle wie der beschriebene die Minderheit darstellen.

Der Artikel auf der Seite des Hamburger Abendblattes: https://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article215912127/Patient-hilft-Arzt-Mediziner-hat-wieder-Telefon.html

 
02.01.2019

Das neue Yealink DECT IP Phone W53P

 

Yealink hat mit dem W53P ein zuverlässiges und zugleich kompaktes neues DECT Telefon mit erstklassiger HD-Audioqualität auf den Markt gebracht. Wir können das W53P insbesondere für den Einsatz in kleinen und mittelgroßen Unternehmen empfehlen. Der sehr schnelle Verbindungsaufbau sowie die minimale Stillstandszeit bei Softwareaktualisierungen haben uns positiv beeindruckt. 

Die wichtigsten Eckdaten des W53P:

  • Kompakte Abmessungen von 150mm Höhe bei 25mm Tiefe.
  • 1,8“ Farbdisplay
  • Li-Ion Akku mit 200 Std. Standby- und 18 Stunden Gesprächszeit
  • DECT Standard CAT-iq 2.0
  • Erweiterbar mit weiteren Mobilgeräten

Das W53P unterstützt bis zu 8 VoIP-Konten mit 8 gleichzeitigen Anrufen.

 
10.11.2018

3CX Update 6 ist da!

 

Das aktuell erschienene Update 6 für die Version 15.5 der 3CX Telefonanlage bringt eine Reihe von Verbesserungen und neuen Features mit sich.

Von nun an ist es möglich, direkt aus dem Browser heraus Anrufe zu starten, ohne dass ein Softphone installiert sein muss:

Die Push-Funktion für die 3CX iOS und Android Apps wurde stark verbessert. Sie ist nun wesentlich schneller und zuverlässiger.

Zudem werden jetzt Grandstream FXS- und FXO-Gateways unterstützt.

Zusätzliche Neuerungen:

  • Import / Export von SIP Trunk Templates
  • Option für das Bewilligen/Ablehnen von Anrufaufzeichnungen in Warteschleifen
  • Verschiedene Klingeltöne für Wartelisten
  • Benachrichtigungs-PopUps über eingehende Chat-Nachrichten
  • Update der Passwortrichtlinien für alle Passwortfelder: Änderung der Länge von 6 auf 10 Zeichen mit zwingender Verwendung von Klein- und Großbuchstaben
  • Unterstützung des OPUS-Codec
  • Support für die Avaya IP-Telefone 9601, 9608G, 9611G, 9621G und 9641G im Legacy Mode
  • Option zur Konfiguration von Codec-Prioritäten für interne und externe Anrufe
  • Support für Microsoft Dynamics 365 CRM
  • Willkommens-E-Mails nun in 5 Sprachen verfügbar
  • QR-Code wird jetzt der Willkommens-E-Mail als Anhang zugefügt

 
09.01.2018

Fax und VoIP – der Empfang ist für Ihre 3CX-Telefonanlage kein Problem

 

Die IP-basierte Kommunikation basiert auf technische auf einer Versendung von vielen einzelnen Paketen. Bei diesen Paketen kann es zu Verlusten kommen, die dann einfach übersprungen werden. Bei der VoIP basierten Sprachkommunikation sind Paketverluste i. d. R. für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar und damit kein Problem.

Das Versenden von Faxen ist hingegen bereits bei ISDN-Kommunikation fehleranfällig, Faxabbrüche oder leere Seite sind nicht auszuschließen. Bei einer Übertragung eines Faxes über VoIP steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Problemen bzw. Abbrüchen von Faxübertragungen kommt. Es handelt sich um die Auswirkungen von Paketverlusten, die größer werden, wenn die Gegenstelle Faxe ebenfalls über VoIP empfängt oder die Übertragung länger dauert.

Zur Lösung dieses grundsätzlichen technischen Problems des Faxversandes in VoIP-Umgebungen wurde der T.38-Standard von der ITU-T (Internationale Fernmeldeunion in Genf) ins Leben gerufen.

Die 3CX Telefonanlage enthält eine vielseitige und T.38-fähige Fax-Server-Software. Damit können Faxe im Unternehmensnetzwerk zuverlässig empfangen, in das PDF-Format gewandelt und per eMail weiterverteilt werden.

Diese zuverlässige T-38-Kommunikation setzt allerdings eine durchgehende Datenübertragung gem. T.38 Standard voraus. Dazu zählen die VoIP-Gateways, die Netze der Telekommunikationsanbieter, Router etc..
Solange die Kommunikationskette nicht flächendeckend dem T.38 Standard genügt, sind Probleme mit dem aufgrund der Rechtssicherheit und Dokumentenechtheit beliebten Fax nicht auszuschließen.